Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.

Wärmepumpe und Solar: Die perfekte Kombination

Das Dreamteam: Heizen mit selbst produziertem Solarstrom. Unabhängig von Öl, Gas und steigenden Preisen.

Perfekte Synergie

Wärmepumpe: Aus 1 kWh Strom werden 3–5 kWh Wärme. Solaranlage liefert den Strom. Kein fossiler Brennstoff mehr nötig.

Wirtschaftlichkeit

Wärmepumpe braucht 3’000–5’000 kWh/Jahr. Mit Netzstrom: CHF 900.— bis 1’500.—. Mit Solar: CHF 300.— bis 500.—. Gegenüber Öl sparen Sie CHF 2’000.— bis 3’000.—/Jahr.

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Eigenverbrauch maximieren

Thermische Speicherung, grosser Boiler, intelligente Steuerung und Batteriespeicher steigern den solaren Eigenverbrauch auch im Winter.

Anlagengrösse

10–15 kWp für EFH mit Wärmepumpe empfohlen.

Dimensionierung für optimale Synergie beider Systeme

Die Kombination von Wärmepumpe und Solaranlage erfordert eine besonders sorgfältige und durchdachte Dimensionierung, um das volle finanzielle Sparpotenzial beider Systeme in der Schweiz auszuschöpfen. Eine typische Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Schweizer Einfamilienhaus verbraucht jährlich rund 4’000 bis 6’000 kWh elektrischen Strom für die gesamte Raumheizung und Warmwasserbereitung. Der grösste Anteil dieses Stromverbrauchs entfällt auf die kalte Heizperiode von Oktober bis März – genau dann, wenn die Solarproduktion am niedrigsten ist und die Tage am kürzesten sind. Die Lösung für dieses typische saisonale Ungleichgewicht: Eine bewusst etwas grösser dimensionierte PV-Anlage von 12–15 kWp Leistung statt der sonst üblichen 8–10 kWp für ein Einfamilienhaus, idealerweise ergänzt durch einen passenden Batteriespeicher für die Abend- und Nachtstunden. In den sonnenreichen Übergangsmonaten März, April, September und Oktober deckt die überdimensionierte Solaranlage den kompletten Wärmepumpenbedarf dann weitgehend aus eigener Produktion ab und minimiert so den teuren Netzbezug.

Intelligente Steuerung und thermischer Gebäudepuffer

Im Sommer kann die Wärmepumpe den reichlich vorhandenen Solarstrom-Überschuss gezielt und effizient zur Warmwassererwärmung nutzen, anstatt den überschüssigen Strom zu niedrigen Tarifen ins Netz einzuspeisen. Moderne intelligente Smart-Home-Systeme und Energiemanager steuern die Wärmepumpe vollautomatisch so, dass sie bevorzugt genau dann läuft, wenn ausreichend Solarstromüberschuss vom Dach verfügbar ist, und nutzen dabei die beträchtliche thermische Masse des Gebäudes als kostenlosen natürlichen Wärmepuffer: Das gesamte Haus wird mittags bei voller Solarproduktion auf komfortable 22 Grad Celsius aufgewärmt und gibt die so gespeicherte Wärmeenergie dann bis in den späten Abend hinein langsam und gleichmässig an die Innenräume ab. Bei Gebäuden mit Fussbodenheizung funktioniert dieser thermische Puffereffekt dank der hohen Wärmespeicherkapazität des massiven Betonestrichs besonders gut und wirksam.

Förderkombination und realistische Gesamtkostenrechnung

Pronovo fördert PV-Anlagen grundsätzlich und vollständig unabhängig davon, ob gleichzeitig eine Wärmepumpe installiert wird oder bereits vorhanden ist – die kantonalen Förderprogramme in den Kantonen Bern und Zürich bieten jedoch attraktive zusätzliche finanzielle Boni für die intelligente und synergiereiche Kombination beider Systeme in einem Gebäude. Im Kanton Luzern erhalten Eigenheimbesitzer einen kantonalen Zuschuss von CHF 3’000 für den Ersatz einer bestehenden fossilen Ölheizung durch eine moderne Wärmepumpe in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage. Die Gesamtinvestition für das Paket aus Wärmepumpe und Solaranlage zusammen liegt in der Schweiz typischerweise bei CHF 45’000 bis 60’000 brutto – nach Abzug aller verfügbaren Förderungen und Steuervorteile reduziert sich der tatsächlich aus eigener Tasche zu finanzierende Betrag auf nur noch CHF 25’000 bis 35’000 netto. Die jährlichen gesamten Heizkosten sinken dabei dramatisch von CHF 3’000 bis 4’000 bei einer alten Ölheizung auf lediglich noch CHF 500 bis 800 mit der effizienten Solar-Wärmepumpen-Kombination.

Erdsonden-Wärmepumpe versus Luft-Wasser-System

Bei der Wahl der Wärmepumpe für die Kombination mit einer Solaranlage stehen Schweizer Eigenheimbesitzern verschiedene Systeme zur Verfügung. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am günstigsten in der Anschaffung mit Kosten von CHF 15’000 bis 25’000, haben aber einen niedrigeren Wirkungsgrad (COP 3,0–3,5) und höhere Betriebskosten als Erdsonden-Systeme. Erdsonden-Wärmepumpen nutzen die konstante Erdwärme in 100–200 Meter Tiefe und erreichen einen COP von 4,0–5,0 – sie benötigen also deutlich weniger Strom für die gleiche Wärmeleistung. Die Investitionskosten für Bohrung und System liegen bei CHF 30’000 bis 50’000, amortisieren sich aber über die Lebensdauer dank der höheren Effizienz. Im Kanton Bern sind Erdsondenbohrungen in bestimmten Grundwasserschutzzonen nicht erlaubt – hier bleibt nur die Luft-Wasser-Variante. Für die Kombination mit einer Solaranlage gilt: Je effizienter die Wärmepumpe arbeitet, desto mehr des Heizbedarfs kann durch den eigenen Solarstrom gedeckt werden. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Energieberater die optimale Kombination für Ihre Liegenschaft und Ihren Kanton berechnen.

Praxisbeispiel: Sanierung eines Schweizer Einfamilienhauses

Fazit: Jetzt umsteigen und langfristig von der Kombination profitieren

Die Kombination von Wärmepumpe und Solaranlage ist für Schweizer Eigenheimbesitzer die wirtschaftlich und ökologisch mit Abstand sinnvollste Lösung für die gesamte Heizung und Stromversorgung des Eigenheims. Die jährlichen Energiekosten sinken um beeindruckende 70–85 % gegenüber einer konventionellen fossilen Heizung mit Öl oder Gas, und die schädlichen CO₂-Emissionen des Gebäudes reduzieren sich praktisch vollständig auf null. Die grosszügige kombinierte Förderung durch die Pronovo-Einmalvergütung des Bundes, die kantonalen Zuschüsse und den vollständigen steuerlichen Abzug der Investitionskosten macht die Gesamtinvestition auch rein finanziell betrachtet hochattraktiv mit einer vollständigen Amortisation innerhalb von nur 8–12 Jahren. Besonders interessant für Hausbesitzer ist das aktuelle Timing: Die Schweizer Kantone verschärfen die gesetzlichen Vorschriften für fossile Heizungen zunehmend und konsequent, und ein frühzeitiger freiwilliger Umstieg auf die klimafreundliche Solar-Wärmepumpen-Kombination sichert Ihnen die derzeit maximale staatliche Förderung und vermeidet unangenehmen späteren Zeitdruck durch gesetzliche Nachrüstpflichten. Starten Sie jetzt mit einem umfassenden und kostenlosen PV-Check, der Ihnen das konkrete individuelle Einsparpotenzial der Solar-Wärmepumpen-Kombination für Ihre persönliche Liegenschaft in der Schweiz detailliert und transparent aufzeigt.

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